Kirche in Eggen

Chronologie der evangelischen Gemeinde Eggen am Kraigerberg seit dem Toleanzpatent 1781

  • 13. Oktober 1781 – Toleranzpatent von Kaiser Joseph II
  • 21. Februar 1783 – Hofdekret: Einführung eines sechswöchigen Unterrichts durch einen katholischen Pfarrer bei Meldung zum protestantischen Glaubens
  • Ende 1783 – Bewohner am Kraigerberg bekennen sich wieder zum protestantischen Glauben

  • Anfang 1784 – Gründung der protestantischen Gemeinde Eggen am Kraigerberg
  • 25. März 1784 – Erster Gottesdienst im „Hansele-Stall“ in Eggen durch den Pfarrer Samuel Sachs ( St. Ruprecht bei Villach – 12 Wegstunden entfernt)
  • 21. Oktober 1784 – Bewilligung zum Bau eines Filial-Bethauses durch den Hof in Wien
  • 15. Dezember 1784 – Dekret des oberkärntnerischen Kreisamtes Schlagenburg: Bethaus genehmigt
  • Mai / Juni 1785 – Ansuchen um Nutzung der St.-Afra-Kirche in Eggen als Bethaus – abgelehnt
  • 6. August 1785 – Baubeginn des hölzernen Bethauses
  • 8. Dezember 1785 – Erster Gottesdienst im hölzernen Bethaus
  • 1786 – 5 mal im Jahr Gottesdienst – jeweils einmal von den Pfarrern aus Arriach, Feffernitz, Gnesau, Feld am See und St. Ruprecht 
  • 1788 – Erwerb der St.-Afra-Kirche in Eggen um 12 Gulden – zur Nutzung als Schulhaus
  • 1791 – Fertigstellung des Umbaus der St.-Afra-Kirche zum Schulhaus (Gesamtkosten: 370 Gulden 25 Kronen 2 Heller)
  • 1796 – Erster approbierter Lehrer: Josef Wagner
  • 1808 – Errichtung des Vikariats Feldkirchen; Kraigerberg schließt sich an
  • Oktober 1809 – 1814 – Feldkirchen unter französischer Herrschaft (Napoleonische Zeit); Eggen und Sirnitz richten ein Bittgesuch nach Wien, um bei der Heimatgemeinde bleiben zu dürfen
  • 1809 – Beschwerde des Probstes von Kraig, Engelbert Schwarz, beim Kreisamt Klagenfurt gegen Jakob Starzacher
  • 1814 – Ende der napoleonischen Herrschaft; Feldkirchen wieder österreichisch
  • 1816 – Aufhebung der Gemeinde Feldkirchen wegen fehlender wirtschaftlicher Basis
  • Januar 1841 – September 1842 – Joseph Starzacher („Unterer Franz“) tritt wieder zum evangelischen Glauben über
  • 1844 – Vertragsabschluss zwischen Eggen und Feldkirchen
  • 1848 – Bestrebungen zum Neubau des baufälligen hölzernen Bethauses
  • September 1848 – Bittgesuch an das Kreisamt Klagenfurt und das Gubernium Laibach zur Durchführung einer Sammlung
  • 1851 – Neugründung der Gemeinde Feldkirchen als Tochtergemeinde von Eggen
  • 1852 / 1853 – Kirchenbau in Waiern
  • 1853 – Ausreichende Geldmittel für das Bauvorhaben in Eggen vorhanden
  • 18. Juni 1854 – Grundsteinlegung für das neue Gotteshaus in Eggen
  • 5. August 1855 – Einweihung des neuen Gotteshauses mit Orgel in Eggen

  • 19. Jänner 1864 – Gründung der evangelischen Gemeinde Klagenfurt mit den Tochtergemeinden Wolfsberg und Eggen
  • 1871 – Schule in Eggen wird staatliche, interkonfessionelle Volksschule
  • 1876 – Erweiterung der Schule in Eggen

  • 1881 / 1882 – Versuch der Rückumwandlung in eine konfessionelle Schule wird aus Kostengründen abgelehnt
  • 1897 / 1898 – Turmbau an der Kirche in Eggen – neuer Kanzel – Altar

  • 1904 – Predigtstation mit Vikar in St. Veit
  • 1920 – Errichtung der evangelischen Pfarre St. Veit als Tochtergemeinde von Eggen
  • 1933 bis 1956Gerhard Glawischnig ist Pfarrer in St. Veit und am Kraigerberg
  • 1973 – Schule wird aufgelöst und der Volksschule Kraig angeschlossen
  • 1980 – Restaurierung der Kirche in Eggen
  • 1986 – Renovierung der Orgel
  • 2012 – Aufzeichnung der evangelischen Christvesper (ORF)
  • 2016 – Sanierung der Fassade

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